Unsere Geschichte

Vor über 20 Jahren wurde der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Neuss-Pskow gegründet.
Bundeskanzler Kohl und der russische Präsident Gorbatschow brachten mit einem ersten umfangreichen Besuchsprogramm Bürger aus Russland und der Bundesrepublik zusammen. So auch in Neuss. Die russische Partnerstadt der Neusser wurde Pskow. Sie liegt gute 300km südwestlich von St. Petersburg am Peipussee. Die Grenze zu Estland, also auch zur europäischen Union, ist nicht weit. Pskow ist eine der am weitesten im Westen Russlands gelegenen Städte.

1990 begann die Partnerschaft mit humanitärer Hilfe. Pakete wurden in Neuss gepackt für Pskower Bürger, die in Not lebten in einer Zeit des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs.

20 Jahre später ist es wieder eine humanitäre Unterstützung, die von Neuss ausgeht: Ein Baby-Notarztwagen soll einem großen Pskower Krankenhaus geschenkt werden. Das soll Anstoß dafür sein, weitere solche Wagen anzuschaffen.
Die Neusser Initiatoren dieses Geschenks sind die Stadt Neuss, die Johanniter-Unfallhilfe, die Kinderklinik des Lukas-Krankenhauses und der Förderverein Neuss-Pskow, mit seinem Vorsitzenden Bernd Stöcker. Er wird ein Team zusammenstellen, das den Baby-Notarztwagen nach Pskow fährt, um ihn dort zu übergeben. Zwei Pskower Ärzte werden vorher in Neuss am Lukaskrankenhaus hospitieren, um sich mit dem Wagen vertraut zu machen.

In dem gut aufgestellten Pskower Gesundheitssystem soll so eine Lücke geschlossen werden: die Hilfe für die jüngsten Erdenbürger, falls sie einmal in Not geraten. Der Gedanke, die Jungen zu unterstützen, war immer ein zentraler Gedanke des Fördervereins Neuss-Pskow. Bisher waren es Schülerinnen und Schüler aus Pskow, die an Neusser Schulen hospitierten, oder Studentinnen der deutschen Sprache von der Universität Pskow.

Text: Dr. D. Weißenborn

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